3 Rituale für ein Leben im Flow

Das Leben verläuft nicht geradlinig. Gerade das Familienleben hält viele Herausforderungen und Lernchancen für uns bereit.

 

Mal fühlen wir uns kraftvoll und alles ist im Fluss, ein anderes Mal schenkt uns das Leben eine bitter-saure Zitrone und keine einzige Tequila dazu.

 

Menschen, die den Anspruch haben, dass alles immer funktioniert, sind deutlich unzufriedener in ihrem Leben. Denn hohe Ansprüche erzeugen Druck. Druck erzeugt Stress. Und Stress ist selten lebensdienlich.

 

Herausforderungen gehören im Leben dazu. Sie lassen uns kreativ werden. Sie erinnern uns daran, wie stark und kraftvoll wir sind und wieviel wir in der Lage sind, auszuhalten.

 

Ich weiß ganz genau wovon ich spreche. Ich habe ein paar richtig bitter-saure Monate hinter mir. Da war gar nichts mehr im Fluss. Ich war gesundheitlich angeschlagen, mir fehlte an allen Ecken und Kanten die Kraft. In meinem privaten Leben gab es große Veränderungen. Ich musste organisieren, managen und erledigen.

 

Und irgendwann tat ich all das auf Autopilot. Bis mir eines Tages bewusst wurde – diese Momente gab es in meinem Leben auch früher. Nur damals hatte ich noch keiner Mama Tipps gegeben, wie ein leichteres Familienleben gelingt.

 

Plötzlich musste ich mich mir selbst stellen. Mir selbst Verständnis schenken. Mich selbst in Arm nehmen. Mir selbst verzeihen und zugeben: Ich bin ein Mensch, keine Superwoman.

 

Als ich begann zu genesen, konnte ich wieder klar denken und reflektieren. Auf einmal ertappte ich mich dabei, negativ zu denken – mir nicht zuzutrauen, dass ich es alleine schaffe, meine Krise zu meistern.

 

Und das war der Beginn: Nach und nach kam die Erinnerung an das, was mich lebendig macht. Was ich brauche, um mich stark zu fühlen und stark zu sein. Jetzt hole ich all das in mein Leben zurück und blicke zuversichtlich in die Zukunft.

 

Wenn du gerade unausgeglichen, demotiviert bist oder in einer Lebenskrise steckst, lese weiter.

 

Hier sind sie – meine drei wichtigsten Rituale, die mir dabei helfen, die Wellen des Lebens mit mehr Vertrauen zu reiten.

 

 

Achte auf deine GEDANKEN

 

Du hast das schon hundert mal gehört, oder? Und hast Du es auch ausprobiert? Ich meine so richtig ausprobiert – eine Woche lang oder länger intensiv deine Gedanken „beobachtet“ und diese bewusst in die gewünschte Richtung gelenkt?

 

Weißt du, dein Leben ist eine MANIFESTATION deiner Gedanken. Wörter haben eine unglaubliche Kraft.

 

Ich lade dich ein das auszuprobieren. Sei richtig achtsam und beobachte, was Du über dich denkst. Wie bewertest du dich selbst und die Dinge, die in deinem Leben passieren? Jedes Mal wenn du negativ denkst, ändere bewusst den Gedanken.

 

Ich kann das nicht – > Ich schaff‘ das.
Ich habe Angst -> Ich spüre Angst und mache trotzdem das was mir wichtig ist.
Mir fehlt Unterstützung -> Ich brauche Unterstützung.
Ich fühle mich einsam -> Ich brauche Nähe.

 

Verändere deinen Fokus. Du kannst frei wählen, was du denkst. Warum solltest du die negative Version bevorzugen?

 

 

Sei FLEXIBEL

 

➣ Du willst morgens unbedingt eine halbe Stunde früher aufstehen, stellst dir jeden morgen den Wecker und bleibst doch liegen. Und jeden morgen bist du unzufrieden, weil du dich selbst enttäuscht hast.

 

➣ Du sagst deinem Kind gefühlte 100 Mal, es solle die Gummistiefel immer vor der Tür ausziehen. Und immer wieder sammelst du schimpfend den Dreck vom Boden auf.

 

➣ Du willst dich wieder in deinem Körper wohlfühlen, also powerst du dich regelmäßig in einem Fitnessstudio aus, verzichtest auf viele Leckereien und siehst nicht Mal die kleinste Veränderung.

 

 

„Wenn Du tust, was Du immer getan hast, dann wirst Du bekommen, was Du immer bekommen hast.“ – T. Robbins

 

Wenn das, was du tust nicht funktioniert, probiere etwas anderes! Erspare dir Stress, Frustration und Ärger. Sei erfinderisch, frage nach, informiere dich, wie andere ein ähnliches Problem gelöst haben.

 

Nur hör auf eine Strategie zu wiederholen, die einfach für dieses spezifische Problem unpassend ist.

 

 

SPÜRE dich, ACHTE dich selbst

 

Wir haben verlernt, auf unsere Körperempfindungen zu hören oder uns selbst zu spüren. Dabei spricht unser Körper mit uns. Wir können es wieder lernen, anhand der ersten Symptome zu erkennen, dass irgendetwas nicht stimmt. Wir können wieder lernen, unsere Gefühle wahrzunehmen und als wichtigen Teil von uns selbst sehen, statt diese abzulehnen.

 

Achte auf dich, atme bewusst, gehe spazieren, genieße deinen Kaffee in der Sonne, gönne dir eine Fußmassage. Sei gut zu dir selbst und belohne dich für das, was Du leistest.

 

Wenn du merkst du bist z. B. an den Schultern angespannt, gehe mit deiner Aufmerksamkeit hin und lockere bewusst diese Stelle. Oftmals ist das, was du wahrnimmst da, weil du festhältst.

 

Und mache all das aus LIEBE zu dir selbst. Da ist kein Platz für schlechtes Gewissen.

 

Nur wenn du genährt bist, kannst du kraftvoll in deinem Mama-Leben stehen, deine Kinder gelassen begleiten und deine Herzenswünsche umsetzen.

 

Mache jeden Tag einen kleinen Schritt in die gewünschte Richtung. Nehme dir eine dieser Praktiken vor und probiere sie aus. Schreibe sie an einer sichtbaren Stelle auf, richte dir eine Erinnerung im Handy ein. Oder finde eine für dich beste Lösung. Aber tu es!

 

Traue dich. Lebe dich. Sei glücklich!

 

 

Alles Liebe, Kasia

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